Jahrbuch 2017






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Aktuell

13.12.2018

 Mobiles Hochwasserschutzsystem einsatzbereit



Das neue mobile Hochwasserschutzsystem, das die Stadt Hildesheim für knapp 170.000 Euro angeschafft hat, ist einsatzbereit.

Unmittelbar nach dem Hochwasser im Sommer 2017 wurde auf Initiative von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer eine innerstädtische Projektgruppe „Hochwasser und Starkregenereignisse“ einberufen. Der Auftrag bestand darin, Maßnahmen zum Schutz vor entsprechenden Ereignissen zu erarbeiten, diese zu priorisieren und in einem Umsetzungsplan zu fixieren. Eine der vorgesehenen Maßnahmen, die zeitnah umgesetzt werden konnten, ist die Anschaffung eines mobilen Hochwasserschutzsystems für den Bereich Große Venedig für knapp 170.000 Euro. An diesem neuralgischen Punkt drohte 2017 das Eindringen des Wassers ins Quartier Kalenberger Graben und in die Anlagentechnik der JoWiese, was dank des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher haupt- und ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, die tausende Sandsäcke auf einer Länge von rund 400 Metern verbauten, gerade noch verhindert werden konnte.

Das neue, mobile Hochwasserschutzsystem kann nun als künstlicher Deich grundsätzlich den Einsatz von Sandsäcken und deren Entsorgung ersetzen. Es handelt sich um 72 wasserbefüllbare Schlauchelemente von jeweils 15 Metern Länge (Gesamtlänge 1.080 Meter), die in zwei Abroll-Containern einsatzbereit auf dem Bauhof zur Verfügung stehen und nach Herstellerangaben von sechs Personen innerhalb von vier Stunden aufgebaut werden können. Die sogenannten „Floodtube-Elemente“ werden auf Trommeln gelagert. Im Einsatzfall wird zunächst ein Einfachstrang von der Trommel abgerollt und in Längsrichtung auf der Bodenfläche platziert. Die einzelnen Elemente können mit Manschetten ineinandergesteckt und verbunden werden, um einen Deich in beliebiger Länge zu errichten. Parallel zum ersten Strang wird ein zweiter Strang gelegt und mit dem ersten verbunden. Diese Verlegung als Doppelschlauch verhindert das Wegrutschen des Deiches. Dann werden die Elemente zuerst mit Luft, anschließend mit Wasser befüllt, das direkt aus dem Fluss genommen werden kann.

Aufgrund der hohen Anpassungsfähigkeit der Schläuche an den Untergrund, können die Floodtubes sowohl auf Straßen, als auch auf Wiesen oder Schotterwegen aufgebaut werden. Kleine Unebenheiten im Gelände werden dabei ausgeglichen. Die Stauhöhe kann gegebenenfalls erweitert werden, indem ein dritter Schlauch oben auf den Doppelschlauch gesetzt wird. Dieses ist allerdings nach jetziger Einschätzung bei der Großen Venedig nicht nötig. Zum Abbau des Deiches werden die Reißverschlüsse geöffnet, die sich an jedem Element befinden. Dadurch laufen die Schläuche leer, ehe sie wieder auf die Trommeln aufgerollt werden.

„Das neue Hochwasserschutzsystem kann im Ernstfall mit deutlich geringerem Zeit- und Personalaufwand die Große Venedig schützen, aber auch an anderen Orten zum Einsatz kommen. Damit verfügen wir nun über ein flexibles Instrument, das den Hochwasserschutz im Stadtgebiet erheblich erhöht, zumal unsere personellen Ressourcen so zugleich an anderer Stelle eingesetzt werden können. Darüber hinaus arbeiten wir natürlich weiterhin intensiv an der Umsetzung weiterer Maßnahmen auch im Verbund mit anderen Kommunen und Kreisen. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Schaffung neuer Retentionsräume ein. Dabei sind wir mit Blick auf die Kosten und die oft langwierigen Planfeststellungsverfahren weiterhin auf die Unterstützung des Landes angewiesen, um möglichst schnell möglichst gute Ergebnisse zum Schutz der Bevölkerung zu erzielen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.

Aus dem Maßnahmenpaket der Projektgruppe bereits abgeschlossen ist die Ertüchtigung des Damms am Louisgraben in Itzum. Derzeit in Planung befinden sich der Bypass am Graben an der Itzumer Hauptstraße und Hochwasserschutzmaßnahmen an der Bleicherstraße/Bleckenstedter Straße. Diese sollen dann in 2019 umgesetzt werden. Parallel wird insbesondere über die Hochwasser-Allianz der Prozess zur Schaffung von Retentionsflächen südlich der Domäne intensiviert, um den notwendigen Ausgleich für Hochwasserschutzmaßnahmen an der Domäne selbst und der Großen Venedig zu schaffen. Mittelfristig sollen zudem bauliche Hochwasserschutzmaßnahmen sowohl für die Große Venedig, als auch für die Domäne projektiert werden.

30.08.2018

 ABC-Gefahrstoffe, Brandbekämpfung, Rechtsgrundlagen, Brandsicherheitswachdienst und Technische Hilfeleistung: Eine Menge zu lernen gab es für die Teilnehmer vom Truppführer-Lehrgang.

In den letzten zwei Wochen wurden die 21 Lehrgangsteilnehmer/innen aus Stadt und Landkreis Hildesheim in theoretischen und praktischen Ausbildungseinheiten auf ihre Tätigkeit als Truppführer vorbereitet. Der Truppführer-Lehrgang ist der erste Führungslehrgang ...

23.05.2018

 Ernennung von Ehrenbeamten der Freiwilligen Feuerwehr

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08.04.2018

 50 Jahre Jugendfeuerwehr Stadt Hildesheim

Im Hildesheimer Rathaus wurde das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr der Stadt Hildesheim gewürdigt. Elf Abordnungen der Jugendfeuerwehren aus den 12 Ortsfeuerwehren, waren voller Stolz mit ihren Wimpeln angetreten. Ihnen galt ...

06.04.2018

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16.01.2018

 Wettbewerb um die höchste Spendensumme

200 Mitglieder der Jugendfeuerwehren entwickeln beim Einsammeln der Tannenbäume großen Eifer Hildesheim. Mit vereinten Kräften wuchten die Kinder einen Baum in die Luft: Die Tanne ist mindestens zweimal so groß wie die ...

03.01.2018

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Am Samstag, den 13. Januar 2018 ist es wieder soweit: Die Jugendfeuerwehren der Stadt Hildesheim sammeln die ausgedienten Tannenbäume ein. Gegen eine Spende von 3,00 € werden die Bäume von ...

23.10.2017

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02.10.2017

 Po­li­zei und Ret­tungs­kräf­te - Stark für Dich. Stark für Deutsch­land

Polizei und Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz für jeden von uns - und doch werden sie mitunter an ihrer Arbeit gehindert, beleidigt oder angegriffen. Mit der Kampagne ...

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 Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hildesheim ist Bestandteil der Feuerwehr Hildesheim und übernimmt zusammen mit der Berufsfeuerwehr die der Stadt Hildesheim nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz obliegenden Aufgaben des Brandschutzes und der Hilfeleistung.
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