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08.09.2019

 Er muss manchmal auch hinter den Kulissen Brände löschen


Jürgen Stoffer ist Hildesheims
neuer Stadtbrandmeister.
/ Foto: Julia Moras


1979 trat er in die
Jugendfeuerwehr ein,
40 Jahre später ist Jürgen
Stadtbrandmeister in Hildesheim.
/ Foto: Julia Moras/dpa
Hildesheim - Wenn Jürgen Stoffer seinem Gesprächspartner kurz und knapp, aber sehr eindrücklich die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren veranschaulichen will, stellt er einfach diese Schätzfrage: Wie viel Prozent aller Feuerwehrleute in Niedersachsen sind wohl hauptberuflich dabei? In der Regel liegen die Antworten daneben, nämlich deutlich zu hoch. „Zwei Prozent“, sagt Stoffer dann. Nicht triumphierend, aber sich der Wirkung durchaus bewusst. Stoffer ist seit kurzem der ehrenamtliche Chef und erster Lobbyist all jener 449 aktiven Hildesheimer, die sich eben freiwillig verpflichtet haben, rund um die Uhr einsatzbereit zu sein, um in Notfällen anderen Menschen zu helfen und deren Hab und Gut zu schützen.

Seit 1979 mit Leib und Seele Feuerwehrmann
Stadtbrandmeister. Dass er das mal werden würde, hatte Jürgen Stoffer nicht gedacht, als er 1979 mit gut zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr eintrat. Doch nach und nach hatte er nicht nur Spaß am Dabeisein, sondern wollte auch Verantwortung übernehmen. In der Ortswehr Himmelsthür, in Einum, vor sechs Jahren dann als Stellvertretender Stadtbrandmeister, ehe er nun an die Spitze aufrückte. Bevor er sich zur Wahl stellte, beriet er sich allerdings noch mit seiner Frau Daniela. Denn eines ist klar: Nicht nur die Arbeitgeber müssen mitspielen, wenn man sein Engagement als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ernst nimmt – vor allem die Familien bekommen mit, wie viel Zeit und Energie der Einsatz fürs Gemeinwohl frisst. Stoffers Frau – selbst Feuerwehrmitglied – wusste, worauf sie sich einlässt und gab ihr Okay. „Wenn ich irgendwann den ganzen Tag zuhause sitze, wird sie aber auch nervös“, sagt Stoffer und lacht.
Retter und auch „Feuerwehrpolitiker“
Der 51-Jährige vertritt nun die Interessen der zwölf Hildesheimer Ortswehren, muss dabei auch so etwas wie „Feuerwehrpolitiker“ sein, wie es der als Betriebsleiter bei der R+S Group in Sarstedt arbeitende Maschinenbautechniker nennt. Als Stadtbrandmeister muss er einen engen Draht zur Stadtverwaltung, der Spitze der Berufsfeuerwehr und zu Ratsmitgliedern halten, um die Interessen seiner Kameraden zu vertreten. Im besten Fall ziehen alle an einem Strang, wenn es nötig ist, muss er auch mal Gegenpositionen beziehen. Wie sehr dieses Gleichgewicht gestört sein kann, weiß Stoffer aus der Vergangenheit nur zu gut. Sein Vorgänger Thomas Bartels und der damalige Berufsfeuerwehrchef Klaus Schmitz waren, gelinde gesagt, nicht die engsten Freunde. „Es waren nicht nur rosige Zeiten“, formuliert es Stoffer zurückhaltend. Nach dem Ausscheiden von Schmitz und dem Abgang dessen Kurzzeitnachfolgers Martin Stenz setzt Stoffer nun auf einen kollegialen Neuanfang zwischen ihm und dem jetzigen Leiter Winfried Elsebach.
Stoffer beschreibt seinen klaren Kurs: „Was war, ist Geschichte. Wenn es jetzt etwas zu klären gibt, greifen wir zum Telefon und besprechen das möglichst schnell.“

Hildesheimer Allgemeine Zeitung 09.09.2019

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