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TV-Tipps
07.09.2010
19:30 BR-alpha - Die Freiwilligen von Grainet
Ein
Dorf und seine Feuerwehr
07.09.2010 22:00 Bibel TV - Bibel TV Reportage: Seelsorge im
Notfall
Wenn Leiden unbegreiflich scheint
Menschen, die plötzlich von einem schweren Unglück betroffen
sind nicht allein zu lassen - das hat sich die Notfallseelsorge
von Feuerwehr und Rettungsdienst zum Ziel gesetzt. Die Reportage
gibt einen Einblick in die Arbeit von Notfallseelsorgern und zeigt
auch die Herausforderungen auf, die die seelische Begleitung von
trauernden Menschen mit sich bringen.
25.09.2010
06:30 N24 - 24 Stunden - Die N24 Nahaufnahme: 112 Die Feuerwehr
- Alarm in Barmbek (3)
Die Feuerwehrmänner
Rüdiger Piorek und Till Böhrens sind zwei von 36 Beamten
der ersten Wachschicht in Hamburg Barmbek. Keine Feuerwehrwache
in Deutschland wird häufiger alarmiert als die in der Hamburger
Maurienstraße. Piorek und Böhrens müssen Menschen
aus stecken gebliebenen Fahrstühlen befreien, verschlossene
Wohnungen öffnen - oder auch mal brennende Mülleimer löschen
...
Niedersachsen: Untersuchung zur Zukunft der Feuerwehr
Schünemann:
Klare Schutzziele definieren, um Brandschutz in Zukunft sicherzustellen
In
Niedersachsen gibt es derzeit rund 127.000 ehrenamtliche und 2.000
hauptberuflichen Feuerwehrleute. Sie gewährleisten einen hohen
Standard beim Brandschutz, denn von der Feuerwehr wird schnelle
Hilfe bei Bränden oder Unfällen erwartet", sagte
Innenminister Uwe Schünemann am Montag in Hannover. Es
ist jedoch nicht selbstverständlich, dass dieses hohe Leistungsniveau
erhalten bleiben kann: Der Bevölkerungswandel wird sich negativ
auf die Arbeit der Feuerwehr auswirken."
Um
die Folgen des demografischen Wandels für den Brandschutz zu
untersuchen, hatte der Minister einen Bericht in Auftrag gegeben.
Dieser gemeinsam mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände
und der Feuerwehren sowie weiterer Organisationen und Einrichtungen
erarbeitete Bericht wurde nun an Schünemann übergeben.
Der Bericht analysiert die Probleme durch den Bevölkerungswandel,
die zum Teil schon heute zu beobachten sind. Künftig wird die
Anzahl der Einssätze nicht, so wie es der Bevölkerungsrückgang
vermuten lässt, zurückgehen. Vielmehr ist eine Steigerung
zu erwarten. Insgesamt stehen dann jedoch weniger junge Menschen
für ehrenamtliche Aufgaben zur Verfügung, da die Mitgliederzahlen
bei den Feuerwehren stärker als bisher zurückgehen. Das
Durchschnittsalter der Aktiven wird demzufolge steigen. Der Bericht
kommt auch zu der Aussage, dass langfristig die Leistungsfähigkeit
und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren gefährdet sind.
Derzeit
geben die aktuellen Mitglieder- und Einsatzzahlen noch keinen akuten
Anlass zur Besorgnis. Ich habe den Landesbranddirektor mit diesem
Projekt beauftragt, gerade weil wir jetzt noch an der Stelle stehen,
an der wir überlegt handeln können", sagte Innenminister
Schünemann.
Der
Bericht zeigt uns die Handlungsfelder auf, in denen wir die Antworten
auf die Herausforderungen der Zukunft finden können."
Dies sind im Einzelnen:
Handlungsfeld
Schutzziele:
Über
die Ausrüstung von Feuerwehren wird gerade vor dem Hintergrund
knapper Kassen diskutiert. Es wird die Frage nach der Notwendigkeit
einzelner Feuerwehren gestellt. Um sich der Diskussion zu stellen
und Antworten liefern zu können, müssen klare Kriterien
(Schutzziele) festgelegt werden, an denen die Leistungsfähigkeit
einer Feuerwehr gemessen werden kann. Schünemann kündigte
an den Gemeinden und Feuerwehren eine einfache Hilfestellung an
die Hand zu geben. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen
Spitzenverbände und dem Landesfeuerwehrverbandes wird das MI
Hinweise zur Durchführung der Brandschutz-bedarfplanung in
Niedersachsen erstellen. Auf dieser Grundlage soll erreicht werden,
dass in Niedersachsen überall ein vergleichbarer hoher Sicherheitsstandard
für den Brandschutz und die Hilfeleistung gewährleistet
wird.
Handlungsfeld
Nachwuchsgewinnung:
Über
alle Vereine und Organisationen hinweg stellen die Jugendeinrichtungen
das Potenzial für die Nachwuchsgewinnung dar. So werden in
den 1.949 Jugendfeuerwehren in Niedersachsen rund 32.000 Jugendliche
im Alter von 10 bis zu 18 Jahren an Feuerwehraufgaben herangeführt.
Viele Jugendliche haben jedoch bereits im Kindesalter von 6 bis
10 Jahren eine Menge Freizeit- und Spaß-Aktivitäten ausprobiert.
Sie entscheiden sich frühzeitig, beispielsweise für Sportvereine.
Um hier die Augenhöhe wieder herzustellen müssen auch
die Feuerwehren ihren Fokus auf diese Altersklasse richten. Für
die Kinder muss ein attraktives Angebot geschaffen werden. In Niedersachsen
gehören bereits rund 4.000 Kinder 272 Kinderfeuerwehren an.
Hinweise für die Tätigkeiten in den Kinderfeuerwehren
wurden seitens des MI neu erarbeitet, die für die Jugendfeuerwehren
wurden aktualisiert. Sie befinden sich derzeit in der Abstimmung
mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Landesfeuerwehrverband.
Der Weg über die Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten
bietet ebenfalls die Möglichkeit, das Interesse von Kindern
und Jugendlichen für die Feuerwehr zu wecken.
Handlungsfeld
Integration:
Migration
und demografischer Wandel verändern das Bild in unserer Bevölkerung.
In Niedersachsen leben rund 1,3 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund.
Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 17 Prozent. Diese
Bevölkerungsgruppe ist in den Feuerwehren bisher unterrepräsentiert,
sagte Minister Schünemann. Unsere Welt ist bunt"
- so lautet das Motto der großen Integrationskampagne der
Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF). Auch wenn sich diese Kampagne an
Kinder und Jugendliche richtet, gilt es insgesamt Menschen mit Migrationshintergrund
für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Auf beiden Seiten
müssen Barrieren abgebaut werden. Vielen Mitmenschen ist bürgerschaftliches
Engagement aus ihren Herkunftsländern nicht bekannt. Uniformträger
- zu denen die Freiwilligen Feuerwehren aufgrund ihrer Traditionen
gehören - sind mitunter sogar suspekt oder rufen Ängste
hervor. Auf beiden Seiten gilt es Vorurteile abzubauen. Dies kann
nur durch Kommunikation, Information und gegenseitiges aufeinander
Zugehen erfolgen. In den Feuerwehren muss interkulturelle Kompetenz
aufgebaut werden. Als erster Schritt wurden in einem gemeinsamen
Projekt des Landes und der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr
Schulungen zur interkulturellen Kompetenz von Funktionsträgern
der Feuerwehr durchgeführt. Ein mehrsprachiger Informationsflyer,
der bei der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr bezogen werden
kann, wurde erstellt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Migrantenverbänden,
Integrationsberatungsstellen und die Vorstellung der Feuerwehr in
Integrationskursen soll intensiviert werden.
Handlungsfeld
Öffentlichkeitsarbeit:
Auch
wenn die Feuerwehr in Deutschland als Dienstleister mit 93 Prozent
das höchste Vertrauen genießt, muss doch am Image gefeilt
werden. Durch gezielte Imagekampagnen können die vielfältigen
Tätigkeitsbereiche transparent und verständlich vermittelt
werden. Dies wird zu einer Steigerung der Attraktivität, dem
Verständnis der Arbeitgeber für die unverzichtbare Aufgabe
Feuerwehr beitragen. Eine landesweit nutzbare Internetplattform
kann alle Feuerwehren in ihrer Öffentlichkeitsarbeit vor Ort
in vielfältiger Hinsicht unterstützen.
Handlungsfeld
Förderung des Ehrenamtes:
Dank
der uneingeschränkten persönlichen Einsatzbereitschaft
besonders und ohne Vergütung engagierter Menschen kann in Niedersachsen
eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Gefahrenabwehr ehrenamtlich
wahrgenommen werden. Dieses Engagement muss erhalten und ausgebaut
werden. Dazu bedarf es einer nachhaltigen Anerkennung, Würdigung
und Förderung der Leistungen. Jede Gemeinde muss gemeinsam
mit ihrer Feuerwehr einen individuell gestalteten Weg finden. Der
Bericht schlägt hierzu eine Vielzahl möglicher Maßnahmen
vor.
Handlungsfeld
Aus- und Fortbildung:
Ohne
umfangreiche Aus- und Fortbildung können die Feuerwehren ihren
Aufgaben nicht gerecht werden. Eine qualitativ hochwertige Aus-
und Fortbildung gibt jedem Feuerwehrangehörigen für seine
Tätigkeiten, sei es in der Löschgruppe oder als Führungskraft,
die nötige Sicherheit. Sie stärkt das Selbstbewusstsein
und die Motivation.
Niedersächsisches
Ministerium für Inneres und Sport
Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehr
Auf der Homepage der FF Bad Lauterberg ist ein schöner
Bericht über unser Zeltlager zu finden. mehr
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